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Nazareth & Razzmattazz

Saturday, December 2 at 19:00, 2017

49 Jahre Hardrock-Geschichte
Pete Agnew trat Anfang der sechziger Jahre mit seiner Coverband 'The Shadettes' in Schottland auf. 1968 entschlossen sie sich der Band einen eigenen Sound und einen neuen Namen zu verleihen. So entstand aus den Lyrics zu 'The Weight“ von „The Band“ der neue Bandname:"I pulled into Nazareth, ..." In Dunfermline (Schottland) begann die Karriere der ursprünglichen Besetzung, bestehend aus: Dan McCafferty (Lead- Gesang),�Pete Agnew (Bass und Gesang),�Manny Charlton (Lead-Gitarre) und Darrel Sweet (Schlagzeug).�Im Sommer 1971 fasste die Band den Mut und sprang, mit der finanziellen Unterstützung des Managers Bill Fehilly, ins kalte Wasser. Der Brotjob war gekündigt, die karg eingerichtete Wohnung in London wurde bezogen. Dank ihres ersten Plattenvertrages veröffentlichten sie zwei Alben und fingen mit „Razamanaz“ (1973) und „Broken Down Angel“ an eigene Songs zu schreiben. Ihre einzigartige Interpretation bereits bekannter Songs verschaffte ihnen den internationalen Durchbruch. Mit dem Joni Mitchell Song „This Flight Tonight“ konnten sie die kanadischen Single Charts erklimmen. Die Nazareth Version aus dem Album „Loud And Proud“, produziert von Deep Purple Mitglied Roger Glover, war schlicht und einfach mehr als ein bloßes Nachspielen des Songs. Auch Joni Mitchell selbst war mehr als begeistert und sagte, es sei von nun an ein Nazareth Song. Der harte Rock-Rhythmus zog sich durch das 1975 erschienene Album „HAIR OF THE DOG“, produziert von Manny Charlton. Der gleichnamige Song wurde unabhängig von den eindeutig darauf hinweisenden Lyrics zu einer wahren Metalhymne. Der Everly Brothers Hit „Love Hurts“ befand sich ebenfalls auf diesem Album und verkaufte sich über eine Million mal. Die Band musste über die Jahre hinweg einiges einstecken und vieles lernen. Dass ein Hit in dem einem Land in den Charts Nummer 1 erreicht, in einem anderen kaum wahrgenommen wird, ist nur ein Beispiel. Das passierte nämlich mit dem Song „Love Hurts“, den die ganze Welt liebte, nur nicht England. Und, ganz unter uns: Der Kleidungsstil der frühen Nazareth Ära – die Glitzerjacken und Stiefel mit Plateauabsatz – der Prototyp des Heavy Metal Looks, heimste der Band Angst einflößende, sogar lebensbedrohliche Kritik der Fans ein. Nazareth produzierte eigene Songs und Songs anderer Künstler, die sie auf ein neues Level zu heben vermochten und sie zu weltweit erfolgreichen Hits machten.�Mit "Close Enough For Rock‘N‘Roll" und dem schon traditionellen Showopener „Telegram“ waren sie in Kanada mit mehr als fünfzig Gold- und Platinalben die bekannteste britische Band. Auch das US-Label von Nazareth gab ihnen höchste Priorität. 1976 kam Manager Bill Fehilly bei einem tragischen Flugzeugabsturz ums Leben. Der Druck der Musikindustrie zwang die Band sofort auf Tour zu gehen, nachdem ein neues Album produziert und zum Mastern an das Label übergeben war. So ist es nicht verwunderlich, dass einige Alben an Soundqualität verloren, obwohl das Material erfolgversprechend war. Die Belastung war einfach zu groß, was dazu führte, dass nicht jede Platte in den Charts zu sehen war. Mit der Coverversion von „My White Bicycle“ zeigte die Band, dass sie das Talent besaß Songs zu neuem Leben zu erwecken, was sie abermals zurück in die Charts brachte. Zal Claminson stieg übergangsweise als zweiter Gitarrist in die Band ein und steuerte einen inspirierenden Teil zum zehnten Album „No Mean City“ (1979) bei.Das kraftvolle Doppelalbum „Snaz“, das 1981 in Vancouver aufgenommen wurde, entpuppte sich als ein enormer, internationaler Erfolg.�Die Nazareth Besetzung, das sogenannte Sechs-Mann-Orchester, bestand zu jener Zeit aus der ursprünglichen vierköpfigen Band zusammen mit Billy Rankin (zweite Gitarre) und John Locke (Keyboard).�Sie reisten durch die Welt, gingen zwischendurch ins Studio, um neue Songs aufzunehmen, wechselten Labels und Manager, blieben als Band aber immer bestehen. Auch die, für die Musikbranche schweren achtziger Jahre konnten Nazareth nicht stoppen. Der Song „Dream On“ oder „ Moonlight Eyes“ wurde in Europa zu einem Riesenhit. Ende der achtziger und zu Beginn der neunziger Jahre spitzte sich die Lage zu. Der Druck war enorm. Nach der Russland Tour entschloss sich Manny Charlton die Band nach 22 Jahren zu verlassen. Mit Bill Rankin als Leadgitarristen ging Nazareth nach einigen Probeauftritten 1992 in Schottland zurück auf Tournee durch die USA, Russland und Europa. Das erste, in der neuen Besetzung entstandene Album, war „No Jive“, gefolgt von dem sehr gut verkauften Album „Move Me“. Nach der legendären Unplugged Tour verließ Billy Rankin die Band 1994. Der Nachfolger sollte der talentierte, junge Schotte Jimmy Murrison werden. Ronnie Leahy am Keyboard wurde zum fünften Mitglied von Nazareth.�Die nächste Welttournee konnte also beginnen.Nazareth war wieder an der Spitze. Sie unterschrieben einen Plattenvertrag bei einem Major-Label, brachten das erfolgsgekrönte Album „Boogaloo“ heraus und füllten mit Uriah Heep während der unschlagbaren „Double Trouble Tour“ erneut ganze Stadien.Am 30. April 1999 ereignete sich der zweite große Schicksalsschlag. Das Gründungsmitglied, der Schlagzeuger Darrell Sweet, starb plötzlich an einem Herzinfarkt als die Band in die Konzerthalle kam, in der der erste Auftritt der „Boogaloo“-Tour stattfinden sollte. Die Tour wurde verständlicher Weise abgesagt. Die Band legte eine Pause ein und einigte sich nach einigen Treffen, dass Darrell es gewollt hätte, dass die Band weiter bestehen bleibt.Der älteste Sohn von Pete, Lee Agnew, wurde von der Band ausgewählt, um den Part des Schlagzeugers zu übernehmen. Die Entscheidung Lee in die Band zu holen kam ganz von allein. Er ist ein überaus talentierter Schlagzeuger, der die Jungs und deren Musik nicht nur bereits kannte, sondern auch wertvolle Tipps von Darrell selbst erhalten hatte. Darüber hinaus entpuppte er sich als hervorragender Songwriter.�Mit über 100 Auftritten jährlich behielt Nazareth ihr Tempo der letzten Jahre bei. 2003 beschloss Ronny Leahy das Touren aufzugeben.�So kehrte Nazareth zu dem Vier-Mann-Band-Konzept zurück. Die Band arbeitete so eng zusammen wie noch nie, tourte in großen Tourneen quer durch die Welt und sorgte noch immer für ausverkaufte Konzerte: von Kanada bis Kasachstan.�Anlässlich des 40- jährigen Bandbestehens fand 2008 eine Jubiläums-Tour statt, die mit dem langerwarteten Album „The Newz“ einherging, gefolgt von dem 2011 erschienenen Album „Big Dogz“. Hier konnten sich Jimmy Murrison und Lee Agnew als hervorragende Komponisten und Texter einbringen. „God Of The Mountain“, ein hoch energetischer Rock Song ist vom Österreichischen Skiverband zum offiziellen Song der Skisaison 2012/13 und der 2013 stattfindenden Alpinen Skiweltmeisterschaft in Schladming gewählt worden.Im Frühjahr 2013 fand in Prag die Kino-Premiere der Film Dokumentation über Nazareths 45- jähriges Wirken statt. Rockumentary “ Until We Drop“ Bedauerlicherweise musste Dan McCafferty aus gesundheitlichen Gründen nach einem Konzert in der Schweiz am 23.August 2013 seinen Rücktritt erklären. Seine fortgeschrittene Erkrankung an COPD machte es nicht mehr möglich die Strapazen eines 2-stündigen Konzertes durchzuhalten. Dennoch erscheint im Juni 2014 das von der Fachpresse hochgelobte neue Album “Rock’N’Roll Telephone“ das bereits im Frühsommer in Schottland produziert wurde. Das letzte mit Dan McCafferty. Es galt nun eine schwierige Entscheidung zu treffen ob es auch ohne die herausragende Rockstimme von Dan McCafferty für Nazareth weitergehen könne.Gründer und Basslegende Pete Agnew und die langjährigen Bandmitglieder�Jimmy Murrison (seit 1994) und Lee Agnew (seit 1999) trugen ihrer Kreativität Rechnung und holten Linton Osborne ins Boot, der jedoch nach einer Stimmbandentzündung die Band bald wieder verließ. Doch Dinge fügen sich unerwartet. Carl Sentance, die von Fachleuten hochgelobte und kraftvolle Rockstimme konnte nun gewonnen werden und ist seit Februar 2015 Leadsänger von Nazareth. Die Tour 2017 steht nun in den Startlöchern, auf der sich die neue Line-Up mit den Classic-Hits präsentieren wird. Die überwältigende Zustimmung der Fans weltweit, die Carl Sentance willkommen heißen und ungeduldig die Konzerte erwarten, verlangt geradezu den Tourkalender zügig zu füllen. Ein neues NAZARETH – Kapitel ist aufgeschlagen und so werden sie auch in Zukunft alte und neue Fans mit ihren Klassikern und neuen Songs begeistern.
NAZARETH 2017 Carl Sentance (lead-vocals), Pete Agnew (bass, vocals), Jimmy Murrison (guitar), Lee Agnew (drums)




RAZZMATTAZZ 
(sprich: Räsmatäs) sind für Kenner der Szene längst das neue
Markenzeichen für Hardrock mit Ass-Kick- Garantie. Die Band ist auf dem
allerbesten Weg, sich in der Profiliga zu etablieren. Erst 2011 gegründet,
begeisterten die Jungs bisher hauptsächlich in Süddeutschland und der Schweiz.
Ihr Sound, der irgendwo zwischen AC/DC, ZZTop und NWOBHM liegt, lässt den
Hardrock-Fan jeder Altersklasse voll auf seine Kosten kommen. Tohuwabohu und
Halligalli, so die eigentliche Bedeutung des Bandnamens Razzmattazz, sind dabei
garantiert.
Mittlerweile liegt das dritte Album „Diggin ́ For Gold“ vor. Sehr passend zur
Gesamtsituation von Razzmattazz. Denn man muss die Jungs uneingeschränkt als
unermüdliche Arbeiter im Auftrag des Rock & Roll anerkennen. Sie graben, was das
Zeug hält.
Nach über 150 Gigs an jeder denkbaren Steckdose, steht nun die nächste
Evolutionsstufe an. Die Festivalszene mindestens national in Angriff zu nehmen.
Ein logischer Schluss, denn die Band gewann u.a. bereits den Publikums-Opening-
Contest des ROCK-OF-AGES-Festivals und performten dort u.a. mit Krokus, Doro und
Avantasia. Die Presse war sich bereits damals einig: RAZZMATTAZZ - Namen merken,
CD kaufen, Konzert besuchen.

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